Fast 800 Millionen PLN für die grüne Transformation, den Ausbau lokaler Energiesysteme, Energiespeicher und moderner Energietechnologien. Können Organisationen, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge planen, vom Programm „Green Transition“ profitieren? Vieles spricht dafür. Für Unternehmen, Kommunen und Immobilienverwalter könnte es eines der interessantesten Förderprogramme für Investitionen in die Elektromobilität in den kommenden Jahren werden.
Was ist das Programm Green Transition?
Green Transition ist ein Programm des Ministeriums für Klima und Umwelt im Rahmen der EWR- und Norwegen-Fonds 2021-2028. Ziel des Programms ist es, die Energie-, Klima- und Umweltwende in Polen zu beschleunigen, indem Projekte in den Bereichen Energie, Klimaschutz, Naturschutz und Kreislaufwirtschaft gefördert werden.
Für die Umsetzung des Programms stehen rund 188 Millionen Euro zur Verfügung, was nahezu 800 Millionen PLN entspricht. Davon stammen mehr als 160 Millionen Euro aus den EWR-Fonds.
Für den Bereich Elektromobilität eröffnet dies neue Investitionsmöglichkeiten im Zusammenhang mit moderner Energieinfrastruktur, erneuerbaren Energien, Energiespeichern und Lösungen zur Unterstützung des Ladens von Elektrofahrzeugen.
Wer kann Fördermittel beantragen?
Das Programm richtet sich an eine breite Gruppe von Antragstellern, darunter:
- Unternehmen,
- kommunale Gebietskörperschaften,
- öffentliche Einrichtungen,
- Nichtregierungsorganisationen,
- Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
- Energiegemeinschaften,
- Organisationen, die Projekte mit Partnern aus Norwegen, Island oder Liechtenstein durchführen.
Das bedeutet, dass das Programm sowohl für Unternehmen interessant sein kann, die ihre Elektrofahrzeugflotten erweitern, als auch für Kommunen oder Wohnanlagen, die Ladestationen für Nutzer und Bewohner installieren möchten.
Warum ist das Programm für die Elektromobilität wichtig?
Obwohl das Programm nicht ausschließlich auf Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerichtet ist, unterstützen viele seiner Maßnahmen direkt die Entwicklung der Elektromobilität.
Gefördert werden unter anderem Projekte in den Bereichen:
- Energiespeicherung,
- Ausbau erneuerbarer Energien,
- Aufbau lokaler Energiesysteme,
- Entwicklung von Energiegemeinschaften,
- Modernisierung der Energieinfrastruktur.
In der Praxis wird Ladeinfrastruktur zunehmend zu einem integralen Bestandteil solcher Investitionen. EV-Ladestationen in Kombination mit Photovoltaikanlagen und Energiespeichern ermöglichen eine höhere Eigenverbrauchsquote und niedrigere Betriebskosten.
Welche Projekte haben das größte Potenzial?
Unternehmen und Produktionsbetriebe
Unternehmen können investieren in:
- Ladeinfrastruktur für Firmenflotten,
- Ladepunkte für Mitarbeiter und Kunden,
- Photovoltaikanlagen in Verbindung mit EV-Ladestationen,
- lokale Energiespeicher.
Kommunen
Kommunale Einrichtungen können Projekte realisieren, die Folgendes umfassen:
- öffentliche Ladestationen,
- Park-&-Ride-Anlagen mit EV-Ladestationen,
- Infrastruktur für emissionsfreie Busse,
- lokale Energiezentren.
Wohnanlagen und Wohnungsbaugenossenschaften
Die zunehmende Zahl von Elektrofahrzeugen führt dazu, dass immer mehr Wohnanlagen und Wohnungsbaugenossenschaften nach Lösungen für das sichere Laden auf Tiefgaragen- und Außenparkplätzen suchen.
Mögliche Investitionen umfassen:
- Ausbau der elektrischen Infrastruktur eines Gebäudes,
- Installation von AC-Ladestationen,
- Energiemanagementsysteme,
- Lösungen in Verbindung mit erneuerbaren Energien.
Welche Bereiche werden durch das Programm abgedeckt?
Energie
- Energiegemeinschaften,
- Energiespeicher,
- Ausbau erneuerbarer Energien,
- Geothermie,
- CCUS-Technologien,
- lokale Energiesysteme.
Klima
- Anpassung an den Klimawandel,
- Regenwasserrückhaltung,
- grüne Infrastruktur,
- Bildungsmaßnahmen,
- Verbesserung der Luftqualität.
Natur
- Schutz von Ökosystemen,
- Naturmonitoring,
- Schaffung neuer Naturschutzgebiete,
- Entwicklung von Umweltinformationssystemen.
Kreislaufwirtschaft
- geschlossene Wasserkreisläufe,
- Zirkularität im Bauwesen,
- grüne öffentliche Beschaffung.
Wie viele Förderaufrufe wird es geben und wie lange läuft das Programm?
Im Rahmen des Programms sind vorgesehen:
- 9 offene Förderaufrufe,
- 11 vordefinierte Projekte.
Die ersten Ausschreibungen sollen sich auf Energiespeicher zur Unterstützung erneuerbarer Energien, den Schutz der Biodiversität sowie kreislaufwirtschaftliche Lösungen im Bausektor konzentrieren.
Die Frist für die Förderfähigkeit von Ausgaben endet am 30. April 2031.
Elektromobilität braucht moderne Infrastruktur
Das Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge in Polen führt zu einer stetig steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur. Immer mehr Unternehmen, Kommunen und Immobilienverwalter bereiten sich auf eine weitere Zunahme der Elektromobilität vor.
Daher könnten Investitionen in Photovoltaik, Energiespeicher und Ladestationen für Elektrofahrzeuge in den kommenden Jahren zu den wichtigsten förderfähigen Projektarten gehören.
Welche Ladestationen eignen sich für solche Investitionen?
Für Projekte von Unternehmen, Wohnanlagen und Kommunen zählen AC-Ladestationen mit 11 kW und 22 kW zu den beliebtesten Lösungen. Sie bieten ein optimales Verhältnis zwischen Investitionskosten und Ladezeit.
Zum Portfolio von Lenergizee gehören unter anderem:
- Wallboxen mit 7,4 kW,
- Wallboxen mit 11 kW,
- Wallboxen mit 22 kW,
- AC-Ladestationen für öffentliche und gewerbliche Anwendungen,
- Zubehör und Systeme für das Lademanagement.
Moderne Ladestationen verfügen über intelligentes Energiemanagement, IoT-Konnektivität, RFID-Authentifizierung sowie fortschrittliche Sicherheitsfunktionen zum Schutz von Nutzern und Fahrzeugen.
Fazit
Green Transition ist eines der größten Förderprogramme für Umwelt- und Energieprojekte in Polen in den kommenden Jahren. Ein Budget von fast 800 Millionen PLN, der Fokus auf lokale Energiesysteme und die Möglichkeit, Projekte bis 2031 umzusetzen, machen das Programm besonders attraktiv.
Für Unternehmen, Kommunen und Immobilienverwalter bietet sich die Chance, erneuerbare Energien, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu einem modernen und effizienten Energiesystem zu verbinden.
FAQ – häufig gestellte Fragen zum Programm Green Transition
Was ist das Programm Green Transition?
Green Transition ist ein Programm des Ministeriums für Klima und Umwelt im Rahmen der EWR- und Norwegen-Fonds 2021–2028. Ziel des Programms ist die Finanzierung von Projekten, die die Energie-, Klima- und Umweltwende in Polen unterstützen.
Wie hoch ist das Budget des Programms Green Transition?
Für das Programm stehen rund 188 Millionen Euro zur Verfügung, was nahezu 800 Millionen PLN entspricht. Mehr als 160 Millionen Euro stammen aus den EWR-Fonds.
Wer kann eine Förderung beantragen?
Fördermittel können von Unternehmen, kommunalen Gebietskörperschaften, öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Energiegemeinschaften sowie Organisationen beantragt werden, die Projekte gemeinsam mit Partnern aus Norwegen, Island oder Liechtenstein umsetzen.
Unterstützt das Programm Green Transition die Elektromobilität?
Das Programm richtet sich nicht ausschließlich an die Elektromobilität. Es unterstützt jedoch Projekte im Bereich Energiespeicherung, erneuerbare Energien, lokale Energiesysteme sowie die Modernisierung der Energieinfrastruktur, die zur Entwicklung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beitragen können.
Können Ladestationen für Elektrofahrzeuge Teil geförderter Projekte sein?
Ja. Ladeinfrastruktur kann Bestandteil umfassenderer Investitionen sein, die erneuerbare Energiequellen, Energiespeichersysteme und lokale Energienetze umfassen.
Welche Bereiche deckt das Programm Green Transition ab?
Das Programm fördert Maßnahmen in den Bereichen Energie, Klima, Naturschutz und Kreislaufwirtschaft. Zu den förderfähigen Themen gehören unter anderem Energiespeicher, Energiegemeinschaften, der Ausbau erneuerbarer Energien, Geothermie, Regenwasserrückhaltung sowie Kreislauflösungen im Bauwesen.
Wie viele Förderaufrufe sind im Rahmen des Programms vorgesehen?
Das Programm umfasst 9 offene Förderaufrufe sowie 11 vordefinierte Projekte.
Bis wann können Projekte umgesetzt werden?
Die Förderfähigkeit von Ausgaben endet am 30. April 2031.
Wer kann von der im Rahmen solcher Projekte entwickelten Ladeinfrastruktur profitieren?
Von diesen Investitionen können Unternehmen, Kommunen, Wohnanlagen, Wohnungsbaugenossenschaften sowie Nutzer öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge profitieren.
Welche Ladestationen eignen sich am besten für Projekte von Unternehmen, Kommunen und Wohnanlagen?
Für diese Art von Investitionen zählen AC-Ladestationen mit 11 kW und 22 kW zu den beliebtesten Lösungen, da sie ein günstiges Verhältnis zwischen Investitionskosten und Ladeleistung bieten.